trn-18-oktober-2021

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Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung - Von der mediävistischen Memoria-Forschung zum universalhistorischen Stiftungsvergleich

Der Vortrag zeichnet unter Bezug auf das eigene Werk den Gang der neueren mediävistischen Stiftungsforschung nach. Als stepstones werden der Aufbruch zur sozialhistorischen Stiftungsforschung in den 1980er Jahren und der Übergang zur universalen Stiftungsgeschichte seit der Jahrtausendwende identifiziert. Schließlich geht der Referent auf die allzeit virulente Stiftungskritik und neuere stiftungstheoretische Thesen ein.

Referent

Michael Borgolte ist emeritierter Professor der Humboldt Universität zu Berlin. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel über das Stiftungswesen und die Geschichte der Stiftungen. Außerdem arbeitete er zur mittelalterlichen Kirchen- und Globalgeschichte, zur Geschichte der deutschen Mittelalterforschung nach 1945 und der vergleichenden Geschichte Europas im Mittelalter. Er begründete die Schriftenreihe „StiftungsGeschichten“ und erhielt den europäischen Forschungspreis für sein Projekt FOUNDMED. Foundations in medieval societies. Cross-cultural comparisons.

Michael Borgolte studierte und promovierte in Münster, ehe er nach Freiburg ging, wo er sich habilitierte. Von 1991 bis 2016 lehrte er Mittelalterliche Geschichte an der Humboldt Universität. 2017 wurde er Gründungsbeauftragter des Instituts für Islamische Theologie an der Humboldt Universität zu Berlin, dessen Direktor er von 2018-2021 war.

KONTAKT

Koordinatorin Thematic Research Network

Dr. Gudrun-Christine Schimpf
E-Mail: gudrun.schimpf@csi.uni-heidelberg.de
Tel.: +49 (0) 6221 54 - 119 85

 

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