NEXT-UP – Verbesserung des Übergangs von der Ausbildung in den Beruf für junge Menschen

NEXT-UP hat zum Ziel, die langfristigen Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Übergang von Jugendlichen von der Schule/Ausbildung in den Beruf/die Beschäftigung (YTSTW) zu untersuchen und vorherzusagen, wobei der Schwerpunkt auf der gemeinsamen Entwicklung evidenzbasierter, zukunftsorientierter Strategien und Programme sowie der innovativen Einbindung von Interessengruppen liegt. Das Projekt legt Wert auf Inklusion und unterstützt insbesondere benachteiligte Gruppen beim gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt.

 

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, verfolgt unser interdisziplinäres und vielseitiges Konsortium mit renommierten akademischen und NGO-Partnern aus neun EU-Ländern, ergänzt durch einen internationalen Beirat, einen interdisziplinären Ansatz. Unser konzeptioneller Ansatz integriert das Quadruple Helix Model für soziale Innovation mit Konzepten der Handlungsfähigkeit zwischen Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitgeberfähigkeit, Intersektionalität und Policy Learning, um das theoretische Verständnis zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang zwischen Jugendbeschäftigungspolitik, Wahrnehmungen der Interessengruppen und Handlungsfähigkeit junger Menschen bei Bildungs- und Berufsentscheidungen. Methodisch kombinieren wir auf innovative Weise den Living-Lab-Ansatz, maschinelles Lernen, psychometrische Umfragen, systematische Literaturrecherche, Längsschnitt- und Fokusgruppeninterviews, statistische Methoden, agentenbasierte Modellierung und Politikgestaltung.

Durch die Triangulation von Erkenntnissen aus verschiedenen Methoden fördert NEXT-UP ein Modell für soziale Innovation, das eine effektive Interaktion zwischen verschiedenen Interessengruppen ermöglicht – darunter politische Entscheidungsträger*innen, Pädagog*innenen, Arbeitgeber*innen und Jugendorganisationen –, um gemeinsam wirksame Strategien für YTSTW zu entwickeln und umzusetzen. Fundierte politische Maßnahmen und nachhaltige soziale Innovationen durch NEXT-UP sollen zu reaktionsfähigen und widerstandsfähigen Bildungs- und Beschäftigungssystemen in Europa, innovativen Bildungsprogrammen und einer verbesserten Unterstützung für junge Menschen beim Eintritt in den Arbeitsmarkt führen. Dies wird sich erheblich auf die Bildung sozialer Innovationsökosysteme auswirken, um die Herausforderungen der Jugendbeschäftigung in der Zeit nach der Pandemie anzugehen und die soziale und wirtschaftliche Inklusion in ganz Europa zu fördern.

 

Dauer
Januar 2025 – Juni 2029

 

Förderung

Horizon Europe

 

Team CSI

Dr. Georg Mildenberger

Dr. Filip Zielinski

Carsten Eggersglüß

Marie Weber

Vivian Mirbach

 

Website NEXT-UP

Stiftung der Universität Tampere (Finnland) – Koordinator

Universität Stavanger (Norwegen)

Universität Aveiro (Portugal)

Universität Twente (Niederlande)

Autonome Universität Barcelona (Spanien)

Universität Trento (Italien)

Universität Heidelberg (Deutschland)

Universität Tallinn (Estland)

Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung (Österreich)

SAMOK, National Union of Students (Finnland)