Indikatorik Soziale Innovation – IndiSI

Ziel und Aufgabenstellung

IndiSI - Indikatorik Soziale Innovation erforscht neue Formen der Innovation, konkret soziale Innovationen. Im Fokus steht die Entwicklung und Erprobung einer Indikatorik auf den drei Ebenen

  1. »organisationale Innovativität«,
  2. »regionale Innovationskapazitäten« und
  3. »Frühindikatorik« für die Resonanz und das Trendpotenzial von Projekten in sozialen Medien und Gründungsaktivitäten.

Bisher liegt das Interesse internationaler Forschungsprojekte zu sozialen Innovationen primär auf der Analyse von Akteurskonstellationen und Geschäftsmodellen sowie der explorativen und meist schematischen Untersuchung von Entwicklungsbedingungen und Kontextfaktoren, häufig im Rahmen von Fallstudien. Messung und Indikatorik stehen selten im Vordergrund. Dennoch gibt es dazu Vorarbeiten, in welchen die Antragsteller die Federführung hatten. Bestehende Ergebnisse sollen in dieses Projekt einfließen und ausgebaut werden.

Mit der Erweiterung der Innovationsindikatorik um neue Innovationsakteure und -typen sowie der Erprobung alternativer Zugänge wird eine neue Datenbasis für die Forschungs- und Innovationspolitik bereitgestellt, die sensibel ist für neue Formen von Innovation und neue Innovationsakteure und so eine Evidenzbasis für Politik, Forschung und Praxis (z.B. Wirtschaftsförderung, Innovatoren, Intermediäre, Wohlfahrtsorganisationen) liefert.

Laufzeit:

01.01.2018 - 31.12.2020

Ansprechpartner:

Dr. Georg Mildenberger
Dr. Gorgi Krlev

Projektpartner:

Westfälische Hochschule
Institut Arbeit und Technik (IAT)
Judith Terstriep

Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Geographie (UMR)
Prof. Simone Strambach

 

Vorgehen

IndiSI gliedert sich in zwei iterative Stufen: Die Stufen bestehen aus der Indikatorenentwicklung, deren Erprobung im Rahmen eines Surveys sowie der Auswertung und Reflexion der Ergebnisse (Stufe 1). Eine Vertiefung der Erkenntnisse durch Fallstudien innovativer Akteure macht es möglich, die Indikatorik nach der Testphase zu evaluieren und anzupassen, um basierend darauf konkrete Empfehlungen für eine Verstetigung eines Systems zur sozialen Innovationsmessung zu erarbeiten (Stufe 2).