CSI – über uns

Forschungsstelle
Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen

Bergheimer Str. 58
69115 Heidelberg

+49 6221 5411950

csi@csi.uni-heidelberg.de

Das Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) arbeitet als Forschungsstelle des Max-Weber-Instituts für Soziologie an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Heidelberg. Es versteht sich als interdisziplinäres Forschungs-, Bildungs- und Informationszentrum sowie als wissenschaftlicher Dienstleister für den  Dritten Sektor.

Die zentralen Forschungsthemen des CSI sind neben den namensgebenden sozialen Investitionen und Innovationen das Stiftungswesen, die Zivilgesellschaft sowie die Sozialwirtschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt auf innovativen Grenzüberschreitungen – sei es zwischen Sektoren, sei es zwischen Organisationsformen. Aus vergleichender oder oft explorativer Perspektive werden Forschungsprojekte auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene durchgeführt. Das CSI trägt mit seiner Forschung zum grundlegenden theoretischen Verständnis, zum anwendungsbezogenen Wissen und zu politischen sowie strategischen Debatten in Zivilgesellschaft und Drittem Sektor bei und definiert so diesen Bereich neben Markt und Staat.

Die Forschung des CSI zielt darauf, durch ihre Ergebnisse, Beiträge zur Steigerung der Effektivität sozialer Unternehmen zu leisten, zur Identitätsbildung des Dritten Sektors beizutragen und dessen rechtliche, ökonomische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu analysieren. Die Forschungsergebnisse werden nicht nur durch Mechanismen der Lehre und professionellen Qualifizierung sowie Publikationen, sondern auch durch Innovationsformate der Sektoren-übergreifenden Zusammenarbeit, z.B. in Innovationslaboren, in die Praxis eingebracht.

Leitung

Dr. Volker Then,
Geschäftsführender Direktor

Prof. Dr. Helmut K. Anheier,
Wissenschaftlicher Direktor

Prof. Dr. Thomas Schwinn,
Wissenschaftlicher Direktor

Dr. Georg Mildenberger,
Leiter Forschung

 

Detaillierte Infos zum Weiterlesen:

 

Fächerübergreifende, internationale Arbeitsweise

In der heutigen Zeit lassen sich die komplexen Aufgaben von Stiftungen, Sozialunternehmen oder Nonprofit-Organisationen nur durch eine konsequente Zusammenarbeit von Sozialwissenschaften (Zivilgesellschaft, policy analysis), Rechtswissenschaften (Gemeinnützigkeitsrecht, Stiftungsrecht), Ökonomie (Management), sowie Theologie und Ethik (Normative Grundlagen) lösen. Das CSI realisiert daher eine Zusammenarbeit der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen, der juristischen und theologischen Fakultäten der Universität Heidelberg. Neben dieser Interdisziplinarität legt das CSI in seiner Arbeit Wert auf eine internationale Herangehensweise und arbeitet mit Zentren in Europa, den USA und anderen Regionen zusammen.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Praxis

In der Vermittlung seiner Forschungsergebnisse beschreiten das CSI und seine Teammitglieder nicht nur den Weg der üblichen Formate der Kommunikation und des Transfers. Das Centrum arbeitet auch in Innovationsformaten mit anderen Wissenschafts-, Politik- und Praxisakteuren von Anfang an zusammen und verknüpft dabei an sozialen Problemen orientierte Forschung mit Veränderungsimpulsen für die Praxis. Solche Formate der Zusammenarbeit sind z.B. Reallabore, System Innovation Labs, oder Intralabs für die unternehmerische, strategische Weiterentwicklung einzelner Organisationen.

Partnerschaften und Kooperationen

Als Teil des Max-Weber-Instituts für Soziologie gehört  das CSI zur Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Daneben bestehen Kooperationsbeziehungen zur rechtswissenschaftlichen Fakultät und dem diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg sowie weiteren einzelnen Instituten und Lehrstuhlinhabern.

Seit 2016 erhält das Max-Weber-Institut für das CSI eine Grundausstattung aus Mitteln der Universität. Die Kernfinanzierung des CSI stammte in seiner Aufbauphase als Zentralinstitut der Universität bis 2015 aus Mitteln der Manfred Lautenschläger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung, der gemeinnützigen Hertie Stiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und nur zum kleinen Teil aus Mitteln der Universität Heidelberg. Darüber hinaus förderten eine Reihe weiterer Stiftungen und Partner einzelne Forschungs- und Anwendungsprojekte, darunter u.a. der Generali Zukunftsfonds, die Stiftung Mercator, die Bertelsmann Stiftung, die Gulbenkian Foundation, die Compagnia di San Paolo, die Fondazione Cariplo, und der Rijksbanken Jubileumsfonds.

Die am CSI durchgeführten Forschungsprojekte sind drittmittelbasiert; zu den Förderern zählen die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen der Zivilgesellschaft sowie die DFG.