Forschung am CSI

Zentrale Forschungsthemen des CSI:

  • soziale Investitionen und Messung sozialer Wirkungen von Investitionen ins Gemeinwohl
  • Stiftungswesen, Stiftungsstrategien, Strategien mit großer Hebelwirkung
  • Zivilgesellschaft und Sozialwirtschaft
  • Nonprofit Leadership und Social Entrepreneurship
  • Governance im Dritten Sektor

Es werden nationale, internationale und komparative Forschungsprojekte bei besonderer Betonung der europäischen Ebene durchgeführt.

Das CSI trägt mit seiner Forschung bei:

  • zum grundlegenden theoretischen Verständnis
  • zum anwendungsbezogenen Wissen im gemeinwohlorientierten Sektor
  • zu politischen und strategischen Debatten

Dabei wird das Thema sozialer Investitionen aus interdisziplinärer Perspektive in die wesentlichen wissenschaftlichen Fachdebatten und Disziplinen eingeordnet. Zentrale Bezugsdisziplinien sind die Sozial- und Bildungswissenschaften, die Ökonomie, die Rechtswissenschaft sowie Ethik und Theologie.

Detaillierte Informationen zum Weiterlesen
Forschungagenda CSI (2017-2026)
CSI Outreach Strategy


Fächerübergreifende, internationale Arbeitsweise
In der heutigen Zeit lassen sich die komplexen Aufgaben von Stiftungen, Sozialunternehmen oder Nonprofit-Organisationen nur durch eine konsequente Zusammenarbeit von Sozialwissenschaften (Zivilgesellschaft, policy analysis), Rechtswissenschaften (Gemeinnützigkeitsrecht, Stiftungsrecht), Ökonomie (Management), sowie Theologie und Ethik (Normative Grundlagen) lösen. Das CSI realisiert daher eine Zusammenarbeit der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen, der juristischen und theologischen Fakultäten der Universität Heidelberg. Neben dieser Interdisziplinarität legt das CSI in seiner Arbeit Wert auf eine internationale Herangehensweise und arbeitet mit Zentren in Europa, den USA und anderen Regionen zusammen.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Praxis
In der Vermittlung seiner Forschungsergebnisse beschreiten das CSI und seine Teammitglieder nicht nur den Weg der üblichen Formate der Kommunikation und des Transfers. Das Centrum arbeitet auch in Innovationsformaten mit anderen Wissenschafts-, Politik- und Praxisakteuren von Anfang an zusammen und verknüpft dabei an sozialen Problemen orientierte Forschung mit Veränderungsimpulsen für die Praxis. Solche Formate der Zusammenarbeit sind z.B. Reallabore, System Innovation Labs, oder Intralabs für die unternehmerische, strategische Weiterentwicklung einzelner Organisationen.

Partnerschaften und Kooperationen
Als Teil des Max-Weber-Instituts für Soziologie gehört das CSI zur Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Daneben bestehen Kooperationsbeziehungen zur rechtswissenschaftlichen Fakultät und dem diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg sowie weiteren einzelnen Instituten und Lehrstuhlinhabern.

Seit 2016 erhält das Max-Weber-Institut für das CSI eine Grundausstattung aus Mitteln der Universität. Die Kernfinanzierung des CSI stammte in seiner Aufbauphase als Zentralinstitut der Universität bis 2015 aus Mitteln der Manfred Lautenschläger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung, der gemeinnützigen Hertie Stiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und nur zum kleinen Teil aus Mitteln der Universität Heidelberg. Darüber hinaus förderten eine Reihe weiterer Stiftungen und Partner einzelne Forschungs- und Anwendungsprojekte, darunter u.a. der Generali Zukunftsfonds, die Stiftung Mercator, die Bertelsmann Stiftung, die Gulbenkian Foundation, die Compagnia di San Paolo, die Fondazione Cariplo, und der Rijksbanken Jubileumsfonds.

Die am CSI durchgeführten Forschungsprojekte sind drittmittelbasiert; zu den Förderern zählen die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen der Zivilgesellschaft sowie die DFG.