Das Profil des CSI

Fächerübergreifende, internationale Arbeitsweise

In der heutigen Zeit lassen sich die komplexen Aufgaben von Nonprofit-Organisationen, Sozialunternehmen oder Stiftungen nur durch eine konsequente Zusammenarbeit von Sozialwissenschaften (Zivilgesellschaft, policy analysis), Rechtswissenschaften (Gemeinnützigkeitsrecht, Stiftungsrecht), Ökonomie (Management), sowie Theologie und Ethik (Normative Grundlagen) lösen. Deshalb liegt unser besonderes Augenmerk auf innovativen Grenzüberschreitungen – sei es zwischen Gesellschaftssektoren (z.B. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft) oder zwischen Fachdisziplinen. Neben der Interdisziplinarität und dem Wissenstransfer legt das CSI besonderen Wert auf die internationale Anbindung, sowohl innerhalb des Teams, als auch innerhalb der Projekte.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Praxis

In der Vermittlung seiner Forschungsergebnisse bedient das CSI klassische Formate der Kommunikation und des Transfers. Das heißt, die Übermittlung vom relevanten Wissen an die Praxis. Das Institut arbeitet darüber hinaus an neuen Innovationsformaten. Von Anfang an stehen die Forschenden im engen Austausch mit den Akteuren in der Wirtschaft, Politik und Praxis. Die Forschung gründet sich auf gesellschaftlichen Problemen und daraus resultierenden sozialen Bedarfen. Im Forschungsprozess gewonnene Ergebnisse werden in Form von Veränderungsimpulsen an die Praxis weitergegeben. Solche Formate der Zusammenarbeit sind beispielsweise Reallabore, Social Innovation Labs oder Intralabs für die unternehmerische und strategische Weiterentwicklung teilnehmender Organisationen.

Kooperationen und Förderung 

Die am CSI durchgeführten Forschungsprojekte sind drittmittelbasiert. Zu den Förderern zählen die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen der Zivilgesellschaft sowie die DFG.

Als Teil des Max-Weber-Instituts für Soziologie gehört das CSI zur Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Daneben bestehen Kooperationsbeziehungen zur rechtswissenschaftlichen Fakultät und dem diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg sowie weiteren einzelnen Instituten und Lehrstuhlinhabern. Seit 2016 erhält das Max-Weber-Institut für das CSI eine Grundausstattung aus Mitteln der Universität. Die Kernfinanzierung des CSI stammte in seiner Aufbauphase als Zentralinstitut der Universität bis 2015 aus Mitteln der Manfred Lautenschläger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung, der gemeinnützigen Hertie Stiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und nur zum kleinen Teil aus Mitteln der Universität Heidelberg.

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