Soziale Innovationen

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ITSSOIN - The Impact of the Third Sector as Social Innovation (2014 - 2017)

Über das Projekt: Das ITSSOIN Projekt – finanziert von der Europäischen Kommission – basiert auf der Annahme, dass der Impact des Dritten Sektors auf sozio-ökonomische Entwicklungen in Europa über seine Rolle bei der Kreation sozialer Innovationen erfasst werden kann. Das Projekt erkundet den Impact des Dritten Sektors und zivilgesellschaftlichen Engagements auf die Gesamtgesellschaft. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle sozialer Innovationen für die Entwicklung dieses Impacts. Basierend auf einem empirischen Portrait des Dritten Sektors in neun Ländern, wird der Einfluss struktureller Charakteristika von non-profit Organisationen und zivilgesellschaftlichem Engagement auf soziale Innovationen untersucht.

Im Rahmen des Projekts entstand das Buch "Social Innovation - Comparative Perspectives" von Helmut K. Anheier, Gorgi Krlev & Georg Mildenberger. Das Buch wurde 2019 mit dem “Best Book 2019 Award” der Academy of Management’s (AOM) Public and Nonprofit Division ausgezeichnet.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Helmut K. Anheier, Dr. Gorgi Krlev, Dr. Georg Mildenberger

 

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Rural Urban Nutrient Partnership (RUN)

Nährstoffgemeinschaften für eine zukunftsfähige Landwirtschaft etablieren

Über das Projekt: »Rural Urban Nutrient Partnership (RUN)« ist ein inter- und transdisziplinäres Forschungsvorhaben, das Ansätze und Visionen einer Partnerschaft zwischen Landwirt*innen und städtischen Bewohner*innen entwickelt und praktisch überprüft. Ziel ist es, den Nährstoffkreislauf zwischen regionalen Stadt- und Landschaftsräumen zu schließen. Dazu soll eine Nährstoffpartnerschaft zwischen Städten und den sie umgebenden landwirtschaftlichen Gebieten aufgebaut werden.

Stadtbewohner*innen und Landwirt*innen sitzen unserer Überzeugung nach - bildlich gesprochen - in einem Boot: Die Abwässer und organischen Abfälle der einen sind die Düngemittel der anderen. Städtische und ländliche Lebensweise hängen also enger zusammen, als vielen bewusst ist. Diese Sichtweise war lange bekannt, ist aber im Zuge der Urbanisierung sukzessive verloren gegangen.
Das CSI will im Zusammenhang mit der Reetablierung dieses Wissens Mentalitäten im Bereich Hygiene und Gesundheit sowie die Konsequenzen der sozialen Einbettung neuer NASS-Technologien untersuchen. Außerdem werden Daten zur Verbraucherakzeptanz von Agrarprodukten erhoben, die unter Einsatz von neuartigen Düngemitteln aus Abwässern produziert werden.

Ansprechpartnerin: Dr. Gudrun-Christine Schimpf, Dr. Georg Mildenberger

Indikatorik Soziale Innovation - IndiSI (2018 - 2020)

Über das Projekt: IndiSI - Indikatorik Soziale Innovationen erforscht neue Formen der Innovation, konkret soziale Innovationen. Ausgehend vom in TEPSIE erarbeiteten framework model of social innovation steht die Entwicklung und Erprobung einer Indikatorik auf drei Ebenen im Fokus: (1) organisationale Innovativität; (2) regionale Innovationskapazitäten und (3) Frühindikatorik für die Resonanz und das Trendpotenzial von Projekten in sozialen Medien und Gründungsaktivitäten.

Mit der Erweiterung der Innovationsindikatorik um neue Innovationsakteure und -typen sowie der Erprobung alternativer Zugänge wird eine neue Datenbasis für die Forschungs- und Innovationspolitik bereitgestellt, die sensibel ist für neue Formen von Innovation und neue Innovationsakteure und so eine Evidenzbasis für Politik, Forschung und Praxis (z.B. Wirtschaftsförderung, Innovatoren, Intermediäre, Wohlfahrtsorganisationen) liefert.

Ansprechpartner: Dr. Georg MildenbergerDr. Gorgi Krlev

 

Neue Technologien und soziale Innovationen (2018)

Über das Projekt: Soziale Innovationen werden weltweit entwickelt, um sich dringenden gesellschaftlichen Bedürfnissen in so unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheit, dem Struktuurwandel im ländlichen Raum und nachhaltigem Konsum anzunehmen. Einige solcher Innovationen können große Erfolge verzeichnen. Ziel dieser Studie war es, anhand ausgewählter sozialer Innovationen zu untersuchen, ob und inwieweit slche soziale Innovationen außerdem wirtschaftliche und technologische Relevanz aufweisen können. Von über 100 soziale Innovationen konnten 37 identifiziert werden, für die sowohl wirtschaftliche als auch technologische Aspekte entscheidend waren. Hiervon wurden 19 soziale Innovationen genauer untersucht und 5 Fallstudien dargestellt.

Diese europaweite Studie wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert und vom Steinbeis-Europa-Zentrum in Kooperation mit dem CSI durchgeführt.

Ansprechpartner: Dr. Georg Mildenberger

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CrESSI - Creating Economic Space for Social Innovation in Europe (2014 - 2018)

Über das Projekt: Im Rahmen des Projekts wurde erforscht, wie Politik und (Zivil-)Gesellschaft das Leben der am stärksten ausgegrenzten Bürgerinnen und Bürger in der EU verbessern können. Dazu wurden in einem internationalen Forschungskonsortium mit Universitäten und Forschungsinstituten in Oxford (Gesamtleitung), Budapest, Delft, Greifswald, Pavia, Tampere und Wien untersucht, wie soziale Innovationen einer solchen Ausgrenzung begegnen können. Theoretische Grundlagen waren dabei unter anderem der von Amartya Sen geprägte Capability Approach, das Social Grid Model des deutschen Soziologen Jens Beckert, sowie das Analysemodell gesellschaftlicher Machtstrukturen des historischen Soziologen Michael Mann.

Das CSI war im Rahmen des Projekts für die Koordination und Durchführung mehrerer Fallstudien und einer Untersuchung der Lebenszyklen sozialer Innovationen verantwortlich.

Ansprechpartner: Dr. Georg Mildenberger

TEPSIE - Growing Social Innovation (2012 - 2015)

Über das Projekt: In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass alle Länder der Europäischen Union gleichartig gelagerten sozialen Problemlagen begegnen müssen: Klimawandel, Verarmung und Prekarisierung, demographischer Wandel und Integration sind allesamt Probleme, die europäische Gesellschaften lösen müssen. Vor diesem Hintergrund arbeitete ein internationales Konsortium auf europäischer Ebene im Forschungsprojekt „The Theoretical, Empirical and Policy Foundations for Building Social Innovation in Europe“ (TEPSIE) an einer Strategie für die gesamte Europäische Union, innovative Lösungen zu sozialen Problemen zu befördern sowie praktische und theoretische Fundierung Sozialer Innovationen herauszuarbeiten.

Ansprechpartner: Dr. Georg Mildenberger, Dr. Gudrun-Christine SchimpfDr. Gorgi Krlev

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