Das Praktikum im Studium der Soziologie

Soziologie ist vielfältig, ebenso vielfältig sind entsprechend auch die Möglichkeiten einer anschließenden Beschäftigung. Das Praktikum soll daher Ihrer beruflichen Orientierung dienen. Wichtig erscheint daher, es nicht ausschließlich als Prüfungsleistung oder Eintrag im Lebenslauf zu betrachten, sondern ebenso als Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Dies kann auch bedeuten, durch das Praktikum festzustellen, in einem spezifischen Berufsfeld nicht arbeiten zu wollen.

Im Rahmen des B.A.-Studiengangs muss gemäß der Prüfungsordnung ein Pflichtpraktikum von mindestens 8 Wochen absolviert werden. Dies sollte innerhalb der vorlesungsfreien Zeit geschehen. Für das Praktikum kann auch ein Urlaubssemester beantragt werden. Wann Sie Ihr Praktikum absolvieren, ist Ihnen überlassen. Generell wird empfohlen, ein Praktikum von länger als 8 Wochen zu absolvieren, um einen besseren Eindruck von dem betreffenden Berufsfeld und den dazugehörigen Tätigkeiten zu gewinnen.

Im Rahmen des M.A.-Studienganges kann ein Praktikum als Prüfungsleistung anerkannt werden. Es handelt sich dann um ein freiwilliges Praktikum.

Im Rahmen des M.A.-Schwerpunktstudiums "Soziologische Organisationsentwicklung und Soziologische Personalentwicklung" muss ein mindestens 6-wöchiges Praktikum in der Personal- oder Organisationsentwicklung geleistet werden. Es handelt sich dann wiederum um ein Pflichtpraktikum.

Eine Bescheinigung, dass es sich bei dem Praktikum um ein Pflichtpraktikum bzw. eine Studienleistung handelt, wird auf Anfrage vom Praktikumsbüro ausgestellt.

Für das Finden eines Praktikumsplatzes sind Sie selbst verantwortlich.

Im Falle aber, dass Sie Beratung in Bezug auf berufliche Orientierung, Anerkennung der Prüfungsleistung oder aber dem Ausstellen notwendiger Bescheinigungen und Formulare benötigen, steht Ihnen das Praktikumsbüro als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Sprechzeiten des Praktikumsbüros sind identisch mit den Sprechzeiten des verantwortlichen Mitarbeiters.

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen bezüglich der Anerkennung des Praktikums. Bitte lesen Sie diese aufmerksam durch. Wenn Sie darüber hinaus gehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Praktikumsbüro.

Kontakt Praktikumsbüro

Sebastian Starystach

Es können mit dem Praktikumsbüro jederzeit, neben den regelmäßigen Sprechstunden, auf Anfrage auch Einzeltermine vereinbart werden.

Schritte zur Anerkennung des Praktikums im B.A.-Studiengang

1. Absolvierung eines Praktikums von mindestens 8 Wochen Dauer bzw. in einem Umfang von mindestens 300 Stunden (37,5Std./Woche), z. B. im Falle von Teilzeit oder Werkstudententätigkeit.

2. Eine Aufteilung in zwei oder mehr Praktika ist nur nach Rücksprache mit dem Praktikumsbüro möglich und wird im Allgemeinen nicht empfohlen.

3. Das Praktikum soll einen Bezug zur Soziologie aufweisen. Anders gesagt sollte die Frage, ob in der im Praktikum ausgeübten Position eine SoziologIn qualifikationsadäquat arbeiten kann, mit "ja" beantwortet werden können. Falls Sie sich diesbezüglich unsicher sind, nehmen Sie bitte Kontakt zum Praktikumsbüro auf.

4. (Aus-)Hilfstätigkeiten sind prinzipiell von einer Anerkennung ausgeschlossen.

5. Eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft wird nur auf Rücksprache anerkannt, eine als TutorIn nach zwei eigenständig geplanten und durchgeführten Tutorien.

6. Nach Beendigung des Praktikums muss ein Erfahrungsbericht von ca. 800 Wörtern verfasst, verwaltungsbezogene Formblätter vom Praktikanten und dem Arbeitgeber ausgefüllt und zusammen mit einer Kopie des Praktikumszeugnisses in Schriftform beim Praktikumsbüro eingereicht werden. Einwurf ins Postfach ist ausreichend, persönliches Erscheinen ist nicht notwendig. Der Erfahrungsbericht ist unbenotet.

7. Eine Anleitung für den Erfahrungsbericht, notwendige Unterlagen und Spezifizierung der verwaltungstechnischen Schritte zur Anerkennung finden Sie im Moodle-Kurs "Praktikumsberichte" auf der E-Learning-Plattform der Universität.

8. Um dem Moodle-Kurs beitreten zu können, schreiben Sie eine E-Mail an praktikum@soziologie.uni-heidelberg.de mit dem Betreff "Praktikumsbericht". Sie erhalten im Anschluss das Passwort.

9. Bitte planen Sie die Anerkennung Ihres Praktikums frühzeitig. Nach Abgabe der Unterlagen müssen Sie mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 14 Tagen rechnen.

10. Bei Fragen, wenden Sie sich bitte jederzeit per E-Mail oder persönlich zu den Sprechzeiten an das Praktikumsbüro.

Schritte zur Anerkennung des Praktikums im M.A.-Studiengang

I. Studienbegleitend

Als Master-Studierende haben Sie die Möglichkeit, sich ein absolviertes Praktikum als unbenotete Studienleistung im Modul "Fortgeschrittene Methoden" (MASoM 3) im Umfang von bis zu 6 LP anrechnen zu lassen (abhängig von der Dauer des Praktikums, 1 Woche = 1 LP).

Das Praktikum soll einen Bezug zur Soziologie aufweisen. Anders gesagt sollte die Frage, ob in der im Praktikum ausgeübten Position eine SoziologIn qualifikationsadäquat arbeiten kann, mit "ja" beantwortet werden können. Falls Sie sich diesbezüglich unsicher sind, nehmen Sie bitte Kontakt zum Praktikumsbüro auf.

Die Anerkennung erfolgt ohne Form nach Einreichung des Praktikumszeugnisses, eines Erfahrungsberichtes im Umfang von 800 Wörtern und unter Angabe von Studiengang, Matrikelnummer und Name beim Praktikumsbüro.

 
II. Schwerpunktstudium "Soziologische Organisationsentwicklung und Soziologische Personalentwicklung"

Verpflichtenden Charakter hingegen hat das Praktikum dann, wenn ein "Schwerpunktstudium Soziologische Organisationsentwicklung und Soziologische Personalentwicklung" nach § 21 der Master-Prüfungsordnung vom März 2016 absolviert wird:
 
"Nach bestandener Masterprüfung kann die Absolvierung des Schwerpunktstudiums Soziologische Organisationsentwicklung und Soziologische Personalentwicklung bescheinigt werden. Hierzu sind die Erfüllung der u.g. fünf Bedingungen nachzuweisen. [...] 4. Absolvierung eines sechswöchigen Praktikums in einer Organisationsentwicklungs- oder Personalabteilung einer größeren Organisation [...]" (Universität Heidelberg,Mitteilungsblatt Nr. 2 / 2016, 09.03.2016: S. 165f.)
 
Die Anerkennung erfolgt im Rahmen der Einreichung der Leistungsnachweise zum Erhalt des Zertifikates über die erfolgreiche Absolvierung des Schwerpunktstudiums. Auch in diesem Fall ist ein Erfahrungsbericht im Umfang von 800 Wörtern zu verfassen.