Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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DFG-Projekt: Top-Manager in Ostasien: soziale Herkunft, Karrieren und Handlungsorientierungen

  Projektleitung: Prof. Dr. Markus Pohlmann
  Projektmitarbeiter: Dipl.-Psych. Elizangela Valarini Seiß
Dr. Jivanta Schöttli
Dr. Sang-Hui Nam
Dipl.-Soz. Yuanyuan Liu
Alexander Fürstenberg
Dr. Stefan Bär
  Projektdauer:

Oktober 2011 - Oktober 2013

  Projektfinanzierung:

gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

Das international ausgerichtete Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit den Rekrutierungsmustern und Handlungsorientierungen der Top-Manager führender industrieller Großunternehmen in Japan, China Südkorea und Indien. Es überprüft dabei die Vorstellung, dass eine forcierte Globalisierung zu einer globalen ökonomischen Elite mit starkem Leistungsbezug und hoher sozialer Durchlässigkeit geführt habe und diese von einem neuen, stärker neoliberalen \"Geist des Kapitalismus\" geprägt sei. Lässt sich in den Karrieremustern und Handlungsorientierungen der jüngeren Managerkohorten eine Abkehr vom \"crony capitalism\" oder in China von parteiorientierten Karriereformen beobachten? Mittels Lebensverlaufsanalysen, problemzentrierten und Experteninterviews wird untersucht, ob sich die Rekrutierungsformen der CEOs der Top-100-Industrieunternehmen in Japan, China, Südkorea und Indien geändert haben. Zugleich wird entlang der Hierarchie der Großunternehmen der Frage nachgegangen, ob sich insbesondere bei den jüngeren Trägerschichten ein \"neuer Geist des Kapitalismus\" identifizieren lässt und wie sich dieser gegebenenfalls verbreitet. Damit zielt das Forschungsvorhaben im Aspekt von Organisation und Management in Ostasien auf die empirische Fundierung oder Korrektur der großformatigen Annahmen der Globalisierungsliteratur.

Für weitere Informationen: www.oekonomische-eliten.de

 

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