Institutionalisierungschancen europäischer Arbeitsbeziehungen. Soziale Paktierungsmuster und europäisches Flexibilitätsmanagement
| Projektleitung: |
Prof. Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius |
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| Projektmitarbeiter: |
Prof. Dr. Rainer Weinert |
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| Projektdauer: | September 1999 - August 2001 |
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Mit dem Vertrag von Maastricht und der Währungsunion hat die europäische Integration ein neues Niveau erreicht und einen "Typenwechsel" vollzogen. Zur Akzeptanzerhöhung der Europäischen Union ist deshalb die Entwicklung eines sozialstaatlichen Modells erforderlich, da Sozialpolitik ein zentrales Instrument für die soziale Integration und die Legitimation der politischen Ordnung ist. Am Beispiel der Arbeitsbeziehungen in Europa wird jedoch die These vertreten, dass weder eine Harmonisierung von Arbeitsbeziehungen auf europäischer Ebene "von oben" noch durch eine Harmonisierung "von unten" erwartbar ist. Daraus folgt, dass die nationalen Systeme der Arbeitsbeziehungen zentrale Legitimationsinstanzen für Sozialpolitik und Arbeitsbeziehungen in und für Europa bleiben werden. Ziel des Vorhabens ist die Analyse nationaler und transnationaler Paktierungsprozessee, die darüber Aufschluss geben sollen, unter welchen Handlungskonstellationen eine stärkere Europäisierung dieser intermediären Organisationen erwartet werden kann. Die aus der Integrationsdynamik erwachsenden Handlungszwänge erfordern funktional ein Management europäischer Paktierungen (Flexibilitätsmanagement). | ||
