Die soziale Lage der Frauen in der katholischen Kirche. Eine professionssoziologische Untersuchung am Beispiel der Diözese Rottenburg-Stuttgart
| Projektleitung: |
Prof. Dr. Christiane Bender |
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| Projektmitarbeiter: |
Dr. Hans Grassl Heidrun Motzkau, M.A. Jan Schuhmacher, M.A. |
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| Projektdauer: | April 1993 - September 1995 |
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Frauen, die in der Kirche hauptberuflich tätig sind, kritisieren die mangelnde Anerkennung, die ihrer Arbeit entgegengebracht wird. Sie begründen ihre Kritik damit, dass sie einerseits einen qualitativ wichtigen Anteil der Arbeit in der Kirche leisten, daß ihnen aber der Zugang zu verantwortungsvollen Leitungs- und Führungsaufgaben versperrt bleibt. Anknüpfend an diese Auffassung besteht das Ziel der professions-soziologischen Untersuchung darin, den Beitrag, den Frauen in der Kirche leisten, herauszuarbeiten und mit empirischen Daten zu belegen. Es soll eine Tätigkeits- und Berufsfeldanalyse erstellt werden, die quantitativ über den Anteil der Frauenarbeit Auskunft gibt und qualitative Merkmale bestimmter Berufsfelder profiliert, in denen Frauen besonders häufig tätig sind bzw. kaum aktiv sind. Das Anliegen der soziologischen Analyse geht jedoch über diese Beschreibung der Geschlechterverteilung innerhalb der Berufsstruktur der Beschäftigten der Diözese Rottenburg-Stuttgart hinaus und richtet sich auf die Analyse der sozialen Ursachen- und Wirkungszusammenhänge, die darin zum Ausdruck kommen.
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