Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Der Heimeintritt alter Menschen und Chancen seiner Vermeidung

  Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Klein
  Projektmitarbeiter: Rainer Unger, M.A.
Dr. Sven Schneider
Ingeburg Salaske
  Projektdauer:

Februar 1995 - Dezember 2001

  Projektfinanzierung:

gefördert von der DFG

 

Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt untersucht die Determinanten des Institutionalisierungsrisikos alter Menschen. Ein Schwerpunkt liegt u.a. bei der Untersuchung, inwieweit das Risiko auch vom Versorgungsangebot im Bereich der ambulanten Altenhilfe beeinflußt wird und durch einen Ausbau des Versorgungsangebots vermindert werden kann. In diesem Zusammenhang geht es nicht zuletzt um die Analyse des Einflusses, den politische und soziale Strukturen und ihre Veränderung auf den Lebensverlauf des Individuums ausüben können. Ziel des hier beantragten Forschungsprojekts ist es, eine retrospektive Erhebung unter Heimbewohnern auf repräsentativer Basis durchzuführen und mit bereits vorhandenen, ebenfalls retrospektiven Bevölkerungsumfragen, die sich nur auf die Bevölkerung in Privathaushalten beziehen, zu verknüpfen. Außerdem werden Makroinformationen zum regionalen Versorgungsangebot im ambulanten, im teilstationären und im stationären Bereich gesammelt und zugespielt. In der Auswertung soll die in der Literatur diskutierte Vielfalt von Faktoren in ihrem Zusammenwirken auf die Heimeintrittsrate multivariat analysiert werden. Eine zentrale Frage von besonderem sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Interesse ist dabei nicht zuletzt, inwieweit ambulante Versorgungsmöglichkeiten eine Institutionalisierung alter Menschen aufschieben oder verhindern können. Über dieses engere Forschungsziel hinaus kann mit dem erhobenen Datensatz eine breite Lücke unter bislang vorliegenden Erhebungen ein gutes Stück weit geschlossen werden.

 

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